Licht gegen das Vergessen

Veranstaltung veröffentlicht am 2. November 2026

Der 18. November ist der Europäische Tag zum Schutz von Kindern vor sexuellem Missbrauch. Der Betroffenenrat Nord – das gemeinsame Gremium für Betroffene sexualisierter Gewalt in den Bistümern Osnabrück, Hamburg und Hildesheim – nimmt diesen Tag zum Anlass für eine gemeinsame Aktion in allen Kirchengemeinden der Metropolie. Ziel ist es, das Erinnern an das erlittene Unrecht sichtbar, greifbar und liturgisch verankert in den Alltag der Gemeinden zu bringen – nicht als einmalige Geste, sondern als Impuls, der in einem Gottesdienst oder einer Andacht seinen Platz findet.

Aktion zum 18. November – Europäischer Tag zum Schutz von Kindern vor sexuellem Missbrauch

Ziel der Aktion

  • Sichtbares, wiederkehrendes Zeichen des Erinnerns in möglichst vielen Gemeinden der Metropolie schaffen
  • Betroffenen und ihren Angehörigen zeigen, dass ihr Leid nicht in Vergessenheit gerät
  • Gemeinden eine konkrete, unmittelbar nutzbare liturgische Handreichung an die Hand geben, statt einer abstrakten Aufforderung
  • Aufarbeitung als fortlaufende Aufgabe von Kirche vor Ort erfahrbar machen

Inhalt des Päckchens

Jede Kirchengemeinde erhält ein Päckchen mit drei Elementen:

1. Kerzenfolie mit der Aufschrift „Licht gegen das Vergessen“ – zur Anbringung auf einer Kerze, die im Gottesdienst oder in der Kirche entzündet werden kann.

2. Ein Schild mit erläuterndem Text, der den Sinn der Kerze für Gottesdienstbesucher:innen und Kirchenbesucher:innen einordnet (Text siehe Anlage).

3. Liturgische Hilfen zur Gestaltung eines Gottesdienstes oder einer Andacht: Fürbitten, Gebete und ergänzende Bausteine, die Gemeinden direkt übernehmen oder an ihre Situation anpassen können.

Umfang und Zielgruppe

Die Aktion richtet sich an rund 350 Kirchengemeinden in den drei Bistümern der Metropolie. Empfänger:innen vor Ort sind in der Regel die Pfarrbüros bzw. die für Gottesdienstgestaltung Verantwortlichen der jeweiligen Gemeinde.

Licht gegen das Vergessen - Text zum Ausdrucken als Schild (PDF)

Liturgische Anregungen zum 18. November (PDF)

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