Wir haben in den letzten vier Jahren etliche Gespräche mit Bischof Wilmer geführt und in den Themen der Aufarbeitung, Intervention und Prävention mit ihm gerungen. Das letzte Gespräch fand erst vor Kurzem statt.
„Dass nun mitten in der laufenden Studie der verantwortliche Bischof das Bistum verlässt, ist für uns unglücklich“, sagt Norbert Thewes aus unserer Regionalgruppe Hildesheim und Andreas Peters, der für den Betroffenenrat Nord in der Begleitgruppe der Studie sitzt, ergänzt: „Die neue Studie nimmt auch die Amtszeit von Bischof Wilmer in den Blick und den Umgang der Bistumsleitung mit den Betroffenen. Das war uns und auch ihm immer wichtig. Sein Ausscheiden aus dem Amt vor der Veröffentlichung der Studie ist bedauerlich, da wir gerne gemeinsam mit Bischof Wilmer die notwendigen Schlüsse aus den Ergebnissen gezogen und die Empfehlungen der Forschenden umgesetzt hätten.“
Wir fragen uns nun, wie es im Bistum Hildesheim weitergehen wird, und gehen davon aus, dass wir zeitnah Informationen erhalten.
Bischof Wilmer wünschen wir eine glückliche Hand im Bistum Münster.
